Corona-Pandemie

Nachfrage nach gewerblichen Immobilien gerät durch Homeoffice unter Druck

28. August 2020, Tom Bamberg     

Homeoffice weiter auf dem Vormarsch

Bereits nach sieben Monaten Corona-Pandemie geht der Trend ganz klar in eine Richtung: Arbeiten über Homeoffice nimmt zu. In der Not haben Unternehmen und Mitarbeiter die Vorteile des zu Hause arbeitens erkannt. Dieser Trend hält an und dürfte sich noch weiter verstärken. Auf dem Immobilienmarkt wird die Veränderung Spuren hinterlassen und möglicherweise sogar eine Wende einläuten.

Der anhaltende Trend zum Homeoffice kann die permanent angespannten Märkte für Wohnraum in Ballungszentren entlasten und gleichfalls eine Chance für ländliche Gebiete bedeuten.

Der Speckgürtel großer Metropolen könnte sich vergrößern. Wer nicht mehr so oft zum Innenstadtbüro pendeln muss, für den werden Entfernungen zweitrangig. Die Attraktivität von Randlagen könnte so zunehmen, ländliche Regionen an Bedeutung gewinnen.

Infrastruktur muss verbessert werden

Schnelles Internet wird dabei wichtiger denn je. Angebote an Schulen und Kitas müssen ausgebaut werden. Kulturell muss den Menschen mehr geboten werden.

In der Folge könnte die Nachfrage nach Wohnraum in entfernteren Lagen zunehmen und die Preise für Immobilienobjekte in den Städten langfristig unter Druck geraten lassen.

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Corona führt bei Immobilien zur Wende

Homeoffice, digitale Konferenzen und Onlineübertragungen werden auch nach Zeiten von Corona unser Arbeitsleben dominieren.

Eine dauerhafte Zunahme des Arbeitens von zu Hause könnte die Wohnraumnachfrage verändern. Durch Homeoffice wird pendeln zwischen Wohnung und Arbeitsstelle nur noch zweitrangig.

Die Wünsche nach mehr Wohnraum dürften aufkommen, mehr Platz für Kinder, Wohnen und Arbeiten.

Homeoffice funktioniert ausgezeichnet

Bürotätigkeiten lassen sich bestens im Homeoffice erledigen. Produktionsmitarbeiter oder Dienstleister müssen dagegen weiterhin direkt vor Ort sein.

Mehr durch Zwang als Freiwilligkeit ist in Pandemiezeiten das Arbeiten von zu Hause aus zur Realität geworden, waren Unternehmen doch gezwungen, die Kontakte der Mitarbeiter untereinander weitestgehend einzustellen.

Einschätzung: In Zukunft wird es heißen: Arbeitsplatz räumen, Material und persönliche Dinge einpacken und ab nach Hause ins Büro. Das kann die Chance für Unternehmen und Mitarbeiter gleichfalls sein. Die in den letzten Jahren schwindende Nachfrage nach Büroräumen wird sich weiter fortsetzen.

Corona hat uns in Deutschland quasi über Nacht weitreichende Veränderungen im Arbeitsleben gebracht. Arbeitgeber haben verstanden, dass das System gut zu funktionieren scheint. Enorme Spareffekte lassen sich für Firmen und Unternehmen realisieren, haben die letzten Monate mit Corona doch gezeigt, dass es gut funktionieren kann. Schaffung bzw. Anmietung von Büroraum für Arbeitsplätze gilt als ein hoher Kostenfaktor.

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Chanche für Unternehmen und Mitarbeiter

Siemens beispielsweise hat weltweit eingeführt, seine Mitarbeiter an zwei bis drei Wochentagen mobil arbeiten zu lassen. Das bedeutet auch für die Beschäftigten eine – ungekannte – neue Flexibilität im Arbeitsleben.

Unter ökologischen Gesichtspunkten sicherlich eine gute Entwicklung und ein Schritt in die richtige Richtung!


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Freundlichst, Ihr Tom Bamberg, Bamberg.ws